Aktive Bewegungstherapie bedeutet eine durch deinen Vierbeiner selbst ausgeführte Übung.
Dies kann sein: Cavaletti, Wippe, Balance-Pad, Trampolin, Slalom, etc.
Aktive Bewegungstherapie für Hunde stärkt Muskeln, verbessert Koordination und Mobilität und unterstützt die Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen.
Wichtig ist die Übungen korrekt und geführt auszuführen. Ebenso wollen wir die Freude an Bewegung fördern, was sich positiv auf die Psyche des Hundes auswirken kann.
Was möchten wir erreichen? Wir möchten nach z.B. Verletzungen oder Operationen das Gangbild des Hundes verbessern, die Stabilität und Koordination fördern und Soffwechselprozesse im Gewebe anregen. Ebenso kann es dazu dienen ältere Patienten fit zu halten oder auch einfach nur einen Junghund an Physiotherapie zu gewöhnen.


Die passive Bewegungstherapie für Hunde ist genau das Gegenstück zur aktiven Therapie.
Hier führt nicht der Vierbeiner die Bewegung AKTIV aus, vielmehr werden hier die Gelenke passiv und kontrolliert durchbewegt.
Wir wollen die Gelenkbeweglichkeit verbessern/ wiedererlangen und somit zu mehr Schmerzfreiheit kommen. Des Weiteren wollen wir den Muskelabbau verhindern.
Passive Bewegung unterstützt bei Tieren, die entweder eine eingeschränkte Funktion in den jeweiligen Gelenken haben oder vielleicht auch gar keine selbstständige Bewegung mehr möglich ist.
Was wird dabei gemacht?
Es werden manuell Dehnungen durchgeführt, d.h. wir Dehnen z.B. die Hintergliedmaße damit die Strukturen nicht “verkürzen“ oder die Mobilität eingeschränkt bleibt. Wir möchten mit der passiven Dehnung oder auch der passiven Mobilisation der Gelenke mehr Beweglichkeit zulassen und erhalten.
Es wird angewendet bei sämtlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates z.B. Arthrose, vor und nach Operationen, Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, etc.
Massage beim Tier? Ja klar, genauso wie die Wirkungsweise bei uns Menschen bestätigt, zeigt diese auch beim Hund ihre Wirkung.
Es gibt verschiedene Massage Techniken, die jeweils verschiedene Wirkungen erbringen.
Was möchten wir mit der Massage erreichen?
Durchblutung fördern, Muskulatur entspannen, Verspannungen lösen und Strukturen voneinander trennen.
Es gibt verschiedene Druckstärken, Handgriffe und Richtungsweisen.
Streichungen wirken zum Beispiel entspannend, wo hingegen kreisende Bewegungen eher durchblutungsfördernd sind.
Es gibt noch viele weitere Techniken, mit denen man seinem Vierbeiner etwas Gutes tun kann und Strukturen (Faszien) bearbeiten kann.
Des Weiteren biete ich auch Wellnessmassagen an, um deinem Vierbeiner einfach mal was Gutes zu tun.
Die Lymphdrainage ist eine sehr sanfte und entspannende Behandlungsmethode. Es wird mit sehr wenig Druck gearbeitet um nur die Lymphgefäße anzuregen und keine Mehrdurchblutung des Gewebes zu erzeugen. Die Behandlungsziele sind Schmerzlinderung, Ödem Verkleinerung, Druckminderung im Gewebe, Gewebslockerung sowie eine Lymphgefäßentspannung. Weiterhin wird die Lymphaufnahme verbessert, die Lymphmuskulatur gereizt und eine Neubildung von Lymphgefäßen und Lymphbahnen angeregt.



Die gezielten lokalen Vibrationen reduzieren Schmerzen, lösen Verspannungen und normalisieren durch Schonungshaltung eingenommene Bewegungsabläufe, zum Beispiel bei orthopädischen oder neurologischen Erkrankungen. Tiere empfinden diese sanfte Therapieform als sehr angenehm und entspannend.
Durch Wärme wird die Muskulatur sowie das gesamte umliegende Gewebe entspannt, es werden Schmerzen gelindert und der Stoffwechsel und die Durchblutung werden erhöht.
Ich arbeite z.B. mittels Kirschkernkissen, Wärmelampe oder heiße Rolle. Hier kommt es darauf an, was der Patient gut annimmt.
Wichtig ist immer auf die Temperatur zu achten, denn wir wollen keine zu hohen Temperaturen erreichen, wir möchten unseren Vierbeinern etwas Wohltuendes bieten.
Durch Kälte wird die Erregbarkeit und die Nervenleitgeschwindigkeit in der Peripherie herabgesetzt. Dadurch wird eine Schmerzreduktion erreicht.
Hier kann man mit Coolpacks, Eislollis, Gelmassen, etc. arbeiten.
Es wird eingesetzt für Entzündungen, nach Verbrennungen, Prellungen, Verstauchungen, etc.
ACHTUNG: Niemals zu kalt!






Die Interferenzstrom-Regulationstherapie (IFR) ist eine spezielle Form der Elektrotherapie, bei der zwei mittelfrequente Wechselströme mittels vier Elektroden an den Körper angelegt werden. Dadurch werden die Zellen angeregt zu arbeiten. Zellregeneration und Zellstimulation wird aktiviert.
Was wenn mein Hund Angst davor hat?
Ich arbeite mit viel Ruhe und Geduld. Die Patienten spüren lediglich ein leichtes Kribbeln, es ist kein „Strom in dem Sinne“ und auch kein Schmerz damit verbunden.
Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als angenehm und können meist schon nach wenigen Minuten entspannen.
Wann kommt das IFR zum Einsatz?
Bei z.B. Spondylosen und Bandscheibenvorfällen um die Regeneration zu fördern und die
Nervenreizweiterleitung zu aktivieren. Bei sämtlichen Erkrankungen wo wir Entzündungen und Schmerzen lindern wollen.
Dies ist natürlich schmerzfrei, zu fühlen ist lediglich ein leichtes Kribbeln. Die beiden Stromkreise kreuzen sich und erzeugen dabei Schwingungen mit neuen Frequenzen, die direkt an der Zelle wirken. IFR bewirkt eine Zellstimulation, Zellreaktivierung und Zellregeneration. Die Regeneration von Binde- und Stützgewebe sowie die Knochenheilung werden dabei gefördert und somit findet IFR seinen Einsatz unter anderem bei der Behandlung von Knochenbrüchen, Arthrosen, Tumorerkrankungen und Entzündungen.
Kurz gesagt: gebündeltes Licht wirkt auf der Hautoberfläche oder dringt je nach Einstellung tief ins Gewebe ein. Es gibt verschiedene Einstellungen am Laser: Hertz, Intensität und Dauer. Somit kann je nach Therapie individuell auf den Patienten eingegangen werden.
Es wirkt Entzündungshemmend und schmerzlindernd, was die Heilung bei verschiedensten Erkrankungen unterstützen kann. Des Weiteren wirkt das Laserlicht Durchblutungsfördernd und unterstützt dadurch den Gelenkknorpel bei der Nährstoffversorgung.
Bei welchen Erkrankungen unterstützt die Lasertherapie?
Die Lasertherapie wird z.B. gerne bei Nerven, Sehnen- und Bandverletzungen, Frakturen oder auch bei der Stammzellregeneration eingesetzt.
Beispiele an Erkrankungen: Arthrose/ degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, Narbenbehandlung, Spondylose, BSV–Bandscheibenvorfällen, HD-Hüftgelenksdysplasie, Wachstumsstörungen, etc.
Der Laser hat sich in unserer Physiotherapie bewährt und ist in nahezu jeder Physiopraxis zu finden.





Das Unterwasserlaufband baut schonend und gezielt Muskulatur auf. Durch den Auftrieb des Wassers verringert sich das Körpergewicht des Tieres. Je nach Wasserhöhe um bis zu 80 Prozent. Unseren Vierbeinern wird es erleichtert, die Bewegung trotz Bewegungseinschränkungen oder Lahmheiten auszuführen. Muskulatur kann schneller, einfacher, gezielter und schonender aufgebaut werden
Die Wasserhöhe und die Laufgeschwindigkeit wird individuell an den Patienten angepasst um eine bestmögliche Therapie zu ermöglichen.
Wann nutzen wir die Hydrotherapie?
Nach z.B. Gelenksoperationen (Kreuzbandriss, Bandscheibenvorfall, Frakturen, …) Erkrankungen im Bewegungsapparat (Muskeln, Sehnen und Bänder, Spondylosen, Lähmungen, etc.). Ebenso um die Kondition unserer älteren Patienten zu verbessern, das Gangbild zu verbessern oder um Gewicht abzunehmen.
Oft reicht die Zeit oder das Budget nicht für mehrmalige Physiotherapie oder auch regelmäßige, daher gebe ich je nach Zustand und Erkrankung des Tieres auch mal Übungen für Zuhause mit. Diese besprechen wir zusammen in der Praxis oder zuhause und führen diese gemeinsam durch. Es ist dazu sehr wichtig auf eine ruhige und korrekte Ausführung des Vierbeiners zu achten.
Gerne stehe ich euch dazu auch noch nach der Physioeinheit zur Verfügung. Schickt mit dazu Videos oder fragt nochmal nach, sollte etwas unklar sein, denn LIEBER EINMAL MEHR FRAGEN, als etwas falsch zu machen!
Beim Therapieplan heißt es, wir hangeln uns gemeinsam entlang und beobachten die Fortschritte. Es kann auch mal Abweichungen vom Plan geben, die wir mitberücksichtigen müssen.
Mein Fazit ist: JEDE/R kann seinem Hund Zuhause etwas Gutes tun.

